Märkte
Gebaut für DACH. Bereit für Englisch.
Unser Schwerpunkt ist der deutschsprachige DACH-Raum – Deutschland, Österreich und die Schweiz. International arbeiten wir in englischsprachigen Märkten. Diese Seite erklärt, was das für Positionierung, Texte, Kampagnen und Seiten bedeutet.
(01)Unser Marktfokus
Eine Fokusregion. Eine internationale Sprache.
Wir konzentrieren uns auf Märkte, deren Sprache, Kultur und Kaufgewohnheiten wir gut genug verstehen, um direkt für sie zu schreiben – nicht über den Umweg einer Übersetzung.
Warum Fokus
Marketing für expertisebasierte Unternehmen lebt von Nuancen. Der Unterschied zwischen einem Angebot, das vertrauenswürdig wirkt, und einem, das austauschbar wirkt, ist oft ein einzelnes Wort, ein fehlendes Detail oder ein Ton, der leicht danebenliegt. Diese Nuancen erkennt nur, wer den Markt von innen kennt.
Deshalb arbeiten wir in zwei klar abgegrenzten Bereichen. Der deutschsprachige DACH-Raum ist unser Heimatmarkt: Hier schreiben, testen und bauen wir muttersprachlich. Englisch ist unsere internationale Sprache: für Unternehmen, die an englischsprachige Zielgruppen verkaufen, und für Unternehmen aus dem DACH-Raum, die über den deutschsprachigen Raum hinaus wachsen wollen.
(02)Der DACH-Raum
Drei Länder. Eine Sprache. Unterschiedliche Kontexte.
Deutschland, Österreich und die Schweiz teilen eine Sprache, aber nicht jede Erwartung. Sie als einen Markt zu behandeln, funktioniert für manche Angebote – und kostet bei anderen Vertrauen.
- DEDeutschland
Der größte deutschsprachige Markt und der Mittelpunkt unserer Arbeit. Interessenten lesen meist genau, vergleichen gründlich und erwarten klare Informationen darüber, was enthalten ist, wie der Ablauf aussieht und wer hinter dem Angebot steht.
Was wir prüfen
- Förmliche oder persönliche Ansprache – „Sie“ oder „du“ – je nach Zielgruppe entschieden
- Ausführliche, gut strukturierte Informationen vor der Handlungsaufforderung
- Qualifikationen und Ablauf sichtbar gemacht, nicht nur angedeutet
- ATÖsterreich
Teilt die Sprache mit Deutschland, aber nicht jedes Wort, jeden Bezug und jede Gewohnheit. Österreichisches Deutsch hat stellenweise einen eigenen Wortschatz – und Leser merken, wenn ein Text erkennbar für einen anderen Markt geschrieben wurde.
Was wir prüfen
- Regionaler Wortschatz geprüft, wo es darauf ankommt
- Beispiele und Bezüge, die vertraut wirken
- Ein persönlicher Ton, ohne zu salopp zu werden
- CHSchweiz
Ein mehrsprachiges Land mit Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch als Landessprachen. In der Deutschschweiz unterscheidet sich das geschriebene Schweizer Hochdeutsch in Details – zum Beispiel steht „ss“ statt „ß“.
Was wir prüfen
- Schweizer Rechtschreibung konsequent angewendet
- Preise und Angebote bei Bedarf in Schweizer Franken
- Ein klarer, zurückhaltender Ton statt lauter Versprechen
In der Praxis
Für die meisten expertisebasierten Angebote kann ein deutschsprachiger Weg die gesamte Region abdecken – wenn er mit allen drei Zielgruppen im Blick geschrieben ist. Wo sich Angebot, Preis oder rechtliche Vorgaben unterscheiden, bauen wir Varianten: eigene Kampagnen je Land, angepasste Landingpages oder schlicht andere Beispiele und Bezüge.
Diese Entscheidung fällt bewusst im Briefing und wird nicht erst nach dem Start zufällig entdeckt. Kampagnenstrukturen sind so angelegt, dass sich Ergebnisse je Land auswerten lassen, und Seiten so gebaut, dass Varianten ergänzt werden können, ohne alles neu zu bauen.
Texte sollten in der Sprache der Menschen entstehen, die sie erreichen sollen – nicht als Übersetzung aus einem anderen Markt.
Für die Zielgruppe geschrieben
(03)Englischsprachige Märkte
International, auf Englisch.
Englisch öffnet für expertisebasierte Angebote die größte erreichbare Zielgruppe. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Der Wettbewerb ist größer, und austauschbare Botschaften verschwinden schneller.
- 01Zielgruppe
Englischsprachige Unternehmen
Personal Brands, Bildungsanbieter und Dienstleister, die an englischsprachige Zielgruppen in Großbritannien, Irland und international verkaufen.
- 02Expansion
DACH-Unternehmen auf dem Weg ins Ausland
Unternehmen mit einem bewährten Angebot im deutschsprachigen Markt, die englischsprachige Kunden erreichen wollen, ohne bei null anzufangen.
- 03Sprache
Britisches oder amerikanisches Englisch
Schreibweise, Wortschatz und Konventionen werden je Zielgruppe gewählt – „optimisation“ oder „optimization“ – und dann konsequent angewendet.
- 04Kontext
Preise, Zeitzonen, Belege
Währungen, Terminverfügbarkeit über Zeitzonen hinweg und die Art von Belegen, die eine Zielgruppe erwartet, gehören ins Briefing.
Was sich ändert
Ein Angebot vom Deutschen ins Englische zu bringen, ist selten eine reine Übersetzungsaufgabe. Hooks, die in der einen Sprache funktionieren, verpuffen in der anderen; Argumente, die in einem Markt ausführlich erklärt werden müssen, gelten in einem anderen als selbstverständlich. Selbst die Satzlänge verändert, wie direkt eine Botschaft wirkt.
Deshalb entwickeln wir englische Kampagnen und Seiten aus der Positionierung, nicht aus dem deutschen Text. Das Kernversprechen bleibt gleich. Wortwahl, Reihenfolge der Argumente und Beispiele werden für die neue Zielgruppe gewählt – und dort getestet.
(04)Lokalisierung
Lokalisierung statt Übersetzung.
Vier Ebenen entscheiden, ob eine Botschaft muttersprachlich wirkt. Eine Übersetzung deckt nur die erste davon ab.
Sprache
Grammatik, Rechtschreibung, Wortschatz und Redewendungen – korrekt, natürlich und passend zur gewählten Sprachvariante.
Tonalität
Förmlich oder persönlich, zurückhaltend oder direkt, fachlich oder nahbar. Dasselbe Versprechen kann in einem Markt selbstbewusst und in einem anderen überheblich klingen.
Belege
Welche Nachweise überzeugen: Qualifikationen, transparente Abläufe, Beispiele, Garantien. Die Erwartungen unterscheiden sich – und damit auch die Reihenfolge, in der Belege auftauchen.
Angebot
Preisdarstellung, Währung, Zahlungsoptionen, Verfügbarkeit und der nächste Schritt selbst – angepasst, wo der Markt es verlangt.
(05)Ein System
Ein System, mehrere Märkte.
Positionierung, Kampagnen und Funnels bauen wir so auf, dass sie sich vom DACH-Raum auf englischsprachige Märkte übertragen lassen – ohne bei null anzufangen.
Wie es aufgebaut ist
Gemeinsam, wo möglich – spezifisch, wo nötig
Ein Positionierungskern
Zielgruppendefinition, Kernversprechen und Belege werden einmal festgelegt und als Referenz für jeden Markt dokumentiert.
Marktspezifische Botschaften
Hooks, Argumente und Beispiele werden aus diesem Kern je Markt entwickelt – in der Sprache und Tonalität der jeweiligen Zielgruppe.
Getrennte Kampagnen
Kampagnen werden je Markt oder Sprache aufgebaut, damit sich Budgets steuern und Ergebnisse getrennt auswerten lassen.
Seitenvarianten, gemeinsame Struktur
Landingpages teilen Architektur und Komponenten; Texte, Beispiele und Angebotsdetails werden je Markt angepasst.
Vergleichbare Messung
In allen Märkten gelten dieselben Kennzahlen – so können Erkenntnisse aus einem Markt Entscheidungen in einem anderen stützen.
(06)Markt-Checkliste
Was wir prüfen, bevor ein Markt startet.
Ein kurzer Auszug aus den Fragen, die wir für jeden neuen Markt und jede neue Sprachversion durchgehen.
| Thema | Was wir prüfen |
|---|---|
| Sprachvariante | Deutsch für Deutschland, Österreich oder die Schweiz; britisches oder amerikanisches Englisch – einmal gewählt und konsequent angewendet. |
| Ansprache | Förmlicher oder persönlicher Ton – und ob er zu Zielgruppe, Preisniveau und Marke passt. |
| Angebot & Preis | Währung, Preisdarstellung, Zahlungsoptionen und was genau enthalten ist. |
| Belege | Welche Qualifikationen, Beispiele und Details zum Ablauf die Zielgruppe vor dem nächsten Schritt braucht. |
| Nächster Schritt | Formular, Bewerbung oder Terminbuchung – und ob Zeitfenster und Verfügbarkeit für den Markt passen. |
| Kampagnenstruktur | Eigene Kampagnen oder Anzeigengruppen je Markt, mit Budgets und Ergebnissen, die sich unabhängig auswerten lassen. |
| Rechtliche Seiten | Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite aus erreichbar, in einer Form, die zum Markt passt. |
Vor dem Start
Startklar
- Texte von einem Muttersprachler der Zielvariante geprüft
- Beispiele und Bezüge wirken vertraut
- Formulare, E-Mails und Bestätigungen in derselben Sprache
- Messung je Markt getrennt
Nach dem Start
Erste Auswertung
- Welche Hooks in welchem Markt funktionieren
- Wo sich der Weg zwischen den Märkten unterscheidet
- Welche Fragen in Anfragen auftauchen
- Was in der nächsten Iteration angepasst wird
(07)Häufige Fehler
Sechs Fehler, die wir bei der Expansion sehen.
Die meisten Probleme mit neuen Märkten liegen nicht am Markt. Sie entstehen durch Abkürzungen beim Start.
- 01Texte
Anzeigen eins zu eins übersetzen.
Ein Hook, der auf Deutsch funktioniert, kann auf Englisch seltsam klingen – und umgekehrt. Übersetzte Anzeigen behalten oft die Wörter und verlieren die Wirkung.
- 02Belege
Belege übernehmen, die im Ausland nichts bedeuten.
Lokale Presseerwähnungen, regionale Verbände oder Referenzen, die zu Hause jeder kennt, können für eine neue Zielgruppe bedeutungslos sein. Belege müssen für den Markt ausgewählt werden.
- 03Budget
Eine Kampagne für alle Märkte.
Teilen sich mehrere Märkte eine Kampagne, fließt das Budget meist dorthin, wo Ergebnisse am günstigsten aussehen – nicht unbedingt dorthin, wo das Unternehmen wachsen will.
- 04Logistik
Zeitzonen und Verfügbarkeit ignorieren.
Ein Buchungsschritt, der für den neuen Markt nur Termine mitten in der Nacht anbietet, beendet den Weg still und leise. Verfügbarkeit ist Teil des Angebots.
- 05Sprache
Sprachvarianten mischen.
Britische und amerikanische Schreibweise auf derselben Seite oder deutsche und Schweizer Konventionen in einer E-Mail. Kleine Unstimmigkeiten lassen eine Marke weniger sorgfältig wirken.
- 06Fokus
Überall gleichzeitig starten.
Mehrere neue Märkte zur selben Zeit verteilen Budget und Aufmerksamkeit zu dünn. Einen Markt gründlich zu testen, bringt meist mehr Erkenntnisse als drei oberflächlich.
(08)Marktnotizen
Drei Dinge, die wir immer im Blick behalten.
Kurze Notizen, die jedes Briefing prägen – unabhängig vom Markt.
- 01
Für die Zielgruppe geschrieben.
Texte entstehen in der Sprache der Menschen, die sie erreichen sollen – nicht als Übersetzung aus einem anderen Markt. Die Positionierung ist gemeinsam, die Worte sind es nicht.
- 02
Ein System, mehrere Märkte.
Positionierung, Kampagnen und Funnels bauen wir so auf, dass sie sich vom DACH-Raum auf englischsprachige Märkte übertragen lassen – ohne bei null anzufangen.
- 03
Lokaler Kontext in jedem Briefing.
Tonalität, Vertrauenssignale und Kaufgewohnheiten unterscheiden sich von Markt zu Markt. Jedes Briefing beginnt beim Markt – bevor die erste Headline geschrieben wird.
(09)Fragen
Fragen zu Märkten und Sprachen.
01Arbeitet ihr nur mit Unternehmen aus dem DACH-Raum?
Nein. Der DACH-Raum ist unser Schwerpunkt, international arbeiten wir auf Englisch – sowohl mit englischsprachigen Unternehmen als auch mit Unternehmen aus dem DACH-Raum, die englischsprachige Zielgruppen erreichen wollen.
02Könnt ihr eine Kampagne für Deutschland, Österreich und die Schweiz aufsetzen?
Oft ja – wenn Angebot und Preis gleich sind und die Texte mit allen drei Zielgruppen im Blick geschrieben sind. Wo sie sich unterscheiden, empfehlen wir getrennte Kampagnen oder Seitenvarianten.
03Übersetzt ihr bestehende deutsche Texte ins Englische?
Wir passen an, statt zu übersetzen. Die englische Version wird aus der Positionierung entwickelt – mit Hooks, Argumenten und Beispielen, die für die englischsprachige Zielgruppe ausgewählt werden.
04Britisches oder amerikanisches Englisch?
Das, was zu deiner Zielgruppe passt. Wir legen uns zu Beginn auf eine Variante fest und wenden ihre Schreibweise und Konventionen in Anzeigen, Seiten und E-Mails konsequent an.
05Können wir einen neuen Markt testen, bevor wir uns voll festlegen?
Ja. Ein fokussierter Test – ein Angebot, eine Zielgruppe, eine Landingpage-Variante – ist oft der sinnvollste Weg, um herauszufinden, ob ein Markt reagiert, bevor der vollständige Weg aufgebaut wird.
06Was ist mit anderen Sprachen?
Wir arbeiten auf Deutsch und Englisch. Für andere Sprachen können wir Positionierung und Struktur vorbereiten, die Texte schreiben wir jedoch nicht selbst.
Du planst einen neuen Markt?
Erzähl uns, wo du heute stehst und wohin du willst. Wir helfen dir zu entscheiden, was bleibt, was angepasst wird und was du zuerst testen solltest.